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08.08.2019

«Je ne suis pas en forme actuellement»

Depuis la course d’Heitenried qu’il avait remportée au début avril, Andreas Kempf (31 ans) a disparu des radars. Nous avons pris de ses nouvelles en début de semaine.

Vous êtes où, vous faites quoi?

Je viens d’entamer un camp d’entraînement de cinq semaines en Engadine en compagnie de Marcel Berni, Armin Flückiger et Patrik Wägeli. Je rentre à l’instant à l’hôtel d’un footing de 8 kilomètres.

Quelle est la suite du programme?

Je vais faire du vélo, puis du stretching et un peu de gymnastique. Par la suite, le but est d’augmenter petit à petit le volume. Je dois y aller tranquillement, car j’ai subi une petite déchirure au mollet à la mi-juillet. Je ne me trouve pas dans une bonne forme actuellement.

Que s’est-il passé ce printemps?

Pour la première fois de ma vie, j’ai souffert de sévères allergies au pollen. Pendant trois à quatre semaines, je ne me suis presque pas entraîné! En reprenant l’exercice, j’ai augmenté trop rapidement le nombre de kilomètres ce qui a très certainement causé la déchirure…

Le marathon de Berlin à la fin septembre est-il toujours votre objectif?

Non, nous avons dû changer de fusil d’épaule, car ma préparation s’annonçait trop juste. A la place, je participerai à Morat-Fribourg (6 octobre), puis au semi-marathon de Valence à la fin octobre (le 27, ndlr). Ce sera l’occasion de faire un bon temps en vue d’une qualification pour les championnats d’Europe qui ont lieu en France l’année prochaine. Toujours à Valence, je prendrai part au marathon le 1er décembre.

Avec un petit espoir de vous qualifier pour les Jeux olympiques?

Cela s’annonce vraiment, vraiment compliqué. Contre 120 à Rio, il n’y a que 80 places disponibles pour le marathon à Tokyo. De plus, la fédération internationale a instauré un système de points, un peu comme en tennis, qui compte également. Faire les minima, desquels je suis relativement loin (temps de référence de 2 h 19’22 et minima fixés aux alentours de 2 h 12, ndlr), ne suffit pas. Tokyo, ce serait un miracle.

Durant cette période compliquée, avez-vous songé à lever le pied et, donc, arrêter votre carrière plus vite que prévu?

Non. Je souhaite aller au minimum jusqu’à l’été prochain, comme c’était convenu. Nous verrons pour la suite.

Cet article a été publié le 08.08.2019 dans La Liberté.


09.04.2019

Eine Herzensangelegenheit

Lokalmatador Andreas Kempf hielt am Samstag beim 39. Heitenriederlauf den Erwartungen stand und holte sich den Sieg. Um den Streckenrekord zu knacken, fehlte ihm indes die nötige Topform.

Unweit des Start- und Zielgeländes vom Heitenriederlauf aufgewachsen, ist für Andreas Kempf die Teilnahme an seinem Heimrennen immer etwas ganz Besonderes. «Viele Leute sind nur wegen mir hier, und ich starte mit der Nummer 1, das ist ziemlich speziell», sagt der 30-Jährige. Er müsse unter diesen Umständen schon fast gewinnen – am liebsten in einer neuen Rekordzeit. Die hat seit 2014 Kadi Nesero in 32:30 Minuten über die Distanz von 10,2 Kilometern inne. Tatsächlich siegte Kempf am Samstag, die Bestzeit verpasste er in 33:17 Minuten jedoch deutlich. «Der Rekord ist mittlerweile schon fast ein Karriereziel», schmunzelte Kempf nach dem Rennen. «Ich habe OK-Präsidentin Marie-Madelaine Aebischer gesagt, dass ich nicht aufhören werde, bis ich den Rekord gelaufen habe.» War er zuletzt bereits einmal bis auf fünf Sekunden an die Bestmarke herangekommen, habe er diesmal gewusst, dass er nicht in Topform sei und es deshalb schwierig würde.

Berlin-Marathon im Fokus

An der mangelnden Konkurrenz hatte es dem Athleten des TSV Düdingen jedenfalls nicht gemangelt. Der Berner Dominik Rolli lieferte dem Lokalmatador einen harten Kampf. «Ich wusste, dass es eng wird gegen ihn, wenn es hüglig ist.» Rolli hat sich als Saisonziel die Berglauf-EM vom Juli in Zermatt gesteckt und will sich für diese internationalen Meisterschaften Mitte Juni bei den Schweizer Meisterschaften anlässlich Neirivue-Moléson qualifizieren. «Hinsichtlich dieses Rennens war der Heitenriederlauf ein guter Test», erklärte der Berner. «Hingegen wusste ich, dass ich gegen Andreas schon öfters verloren habe und wohl nichts zu machen ist …» Dabei dachte er etwa an den letzten Murtenlauf, an dem er lange mit dem Freiburger mithalten konnte, am Ende jedoch abreissen lassen musste.

«Der letzte Kilometer war reine Kopfsache», so Kempf, der sich im letzten Aufstieg ein paar Meter Luft verschafft hatte, Rolli im Flachen aber wieder herankommen lassen musste. Er habe keinen einfachen Winter gehabt. «Die Umstellung vom Studium zu einer 60-Prozent-Stelle im Personalmanagement bei der Ruag war nicht einfach. Ich hatte mehr Mühe, mich von den Trainings zu erholen. Zudem hatte mich die Grippe mehrmals erwischt, und zu allem Übel brach ich mir beim Langläufen noch den rechten Daumen.» Deshalb hat der Team-Europameister im Halbmarathon von 2016 auch einen Frühlingsmarathon abgesagt. Stattdessen will er sich nun voll auf den Berlin-Marathon vom Herbst vorbereiten. «Ich habe bereits abgeklärt, dass ich mich im Sommer vier Wochen im Engadin darauf vorbereiten kann.» Sein Ziel ist es, die persönliche Bestleistung im Marathon an selber Stelle (2:19:22 Stunden im 2017) zu verbessern. «Mit meiner Erfahrung aus bisher zwei Marathons wäre eine Zeit von 2:16 oder 2:17 anständig.» Zuvor wird Kempf Mitte Juni aber noch die Schweizer Meisterschaft über 10`000 Meter in Thun, eventuell den GP Bern und den Halbmarathon in Lugano bestreiten. Kein Thema sind die 5 Kilometer auf der Bahn, die lange Zeit seine Paradedisziplin waren. «Dafür fehlen mir die schnellen Trainings.»

Das Podest vervollständigte bei den Männern Jérémy Schouwey (CS Hauteville), der im letzten Anstieg dem Spitzenduo nochmals bedrohlich nahe herangekommen war. «Am Ende fehlte mir dann aber die Kraft, um noch um den Sieg zu sprinten.» Undankbarer Vierter wurde Jari Piller (TSV Düdingen). Er habe nie im roten Bereich laufen können. «Zuletzt hatte ich viel trainiert und deshalb fehlte die Energie.»

Dieser Artikel erschien am 09.04.2018 in den Freiburger Nachrichten.


17.11.2018

Kein Cross und kein «Circuit de courses»

Leider verlief der diesjährige Herbst sportlich nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Nach dem gelungenen Murtenlauf hinderte mich eine hartnäckige Erkältung an einem geregelten Training. Zudem begann ich zu 60% bei der RUAG im Personalmanagement zu arbeiten, was eine gewisse Eingewöhnungszeit benötigte. Kurz vor der CISM-Cross-WM in Angola hatte ich jedoch das Gefühl, dass ich langsam wieder ein anständiges Niveau im Training erreichte.

Diese Weltmeisterschaften wurden dann ärgerlicherweise abgesagt, als ich bereits vor Ort war. 36 Stunden in Angola sowie zwei von drei Nächten im Flugzeug zu verbringen ging ziemlich an die Substanz. Aus diesem Grund entschied ich mich gemeinsam mit meinem Trainer auf die Cross-EM-Qualifikation sowie auf den neu geschaffenen «Circuit de courses», welcher sich aus den Stadtläufen in Bulle, Genf und Sion zusammensetzt, zu verzichten. Stattdessen steht nun ein sauberer Aufbau für einen schnellen Frühlingsmarathon auf dem Programm.

Zur Abwechslung vom Training werde ich dieses Jahr voraussichtlich noch den Steinhölzlilauf in der unmittelbaren Nachbarschaft sowie das Elite-Ausscheidungsrennen am Zürcher Silvesterlauf bestreiten. Anfangs 2019 sind dann neben dem UBS Cross Düdingen ein Halbmarathon im Ausland sowie die 10 Kilometer SM auf der Strasse in Uster zur Marathonvorbereitung vorgesehen.


10.11.2018

CISM-Cross-WM in Angola abgesagt

Die diesjährigen Militär-Cross-Weltmeisterschaften finden nicht statt. Dies hat der angolanische Militärsport-Verband kurzfristig entschieden. Die Schweizer Delegation erfuhr von der Absage erst vor Ort.

Die CISM-WM im Cross 2018 sollte in der angolanischen Hauptstadt Luanda stattfinden. Der Konjunktiv lässt nichts Gutes erahnen: Die Organisatoren haben tatsächlich erst wenige Stunden vor dem Wettkampf entschieden, diesen platzen zu lassen. Für das Schweizer Team besonders bitter: Es erfuhr erst bei der Ankunft in Angola, dass die lange Reise und deren Vorbereitungen umsonst waren.

Die offizielle Erklärung für die Absage seitens CISM Angola lautet: mangelnde finanzielle Unterstützung vom angolanischen Staat. Angesichts der Ereignisse blieb der Schweizer Mannschaft nichts anderes übrig als nach 36 Stunden wieder die Heimreise anzutreten. Marcel Berni (TV Länggasse), Adriano Engelhardt (US Ascona), Jens-Michael Gossauer (LC Uster), Andreas Kempf (TSV Düdingen), Stefan Lustenberger (LV Horw) und Patrik Wägeli (LC Frauenfeld) wären für die Schweiz an den Start gegangen.

Der nächste Militärsport-Event, den die Schweizer Leichtathleten anvisieren, sind die Weltspiele im kommenden Oktober in China.

Text und Foto stammen von Swiss Running


08.10.2018

Top-10-Resultat lässt auf sich warten

Der legendäre Murtenlauf endete für mich praktisch identisch wie bei meinen ersten zwei Teilnahmen:

2014: 11. Rang in 57:50 Min.
2016: 12. Rang in 57:37 Min.
2018: 13. Rang in 57:35 Min.

Da die Vorbereitung relativ kurz ausfiel und ich einen grossen Teil des Rennes alleine lief, war ich dennoch mit dem Resultat sehr zufrieden. Und so bleibt mir für die nächsten Jahre das Ziel, den Murtenlauf endlich in in einer Zeit von unter 57 Minuten und in den Top 10 zu beenden. Nun geht es für mich weg von der Strasse und ab ins Gelände: The cross contry running season is on!

Quelle Fotos: Daniel Mitchell und privat